Ein selbst entwickeltes KI-Tutorsystem, das Schülerinnen und Schüler individuell begleitet. Datenschutzkonform, selbst gehostet, im echten Unterrichtseinsatz.
Kommerzielle KI-Tools wie ChatGPT sind an Schulen aus datenschutzrechtlichen Gründen oft nicht nutzbar. Gleichzeitig ist individuelle Förderung im Klassenverband kaum leistbar. Die Frage war: Lässt sich das selbst lösen?
Schülerinnen und Schüler stellen dem Tutor Fragen, die sie der Lehrkraft nie stellen würden. Das allein macht den Unterschied.
Beobachtung aus dem Unterrichtseinsatz · Klassen 5-7Das Ergebnis: ein selbst entwickeltes System, das als DSGVO-konformer Proxy zwischen Schülern und der KI-API sitzt. Schülerdaten verlassen den eigenen Server nie im Klartext.
Der KI-Tutor ist kein statisches FAQ. Er fragt nach, schätzt das Niveau ein und passt sich an.
Der Tutor stellt Fragen auf Basis des Unterrichtsmaterials und schätzt aus den Schülerantworten selbstständig ein, auf welchem Niveau die nächste Frage angesetzt werden soll.
Lehrkräfte laden eigene PDFs und Unterrichtsdokumente hoch. Die KI antwortet ausschließlich auf Basis dieses Materials, nicht aus dem freien Internet.
n8n übernimmt die Pseudonymisierung als Middleware. Die KI-API sieht ausschließlich anonymisierte Token, kein Klarnamen, keine Schülerdaten.
Kein SaaS, kein Drittanbieter-Abo. Das komplette System läuft auf einem eigenen VPS unter eigener Kontrolle. Keine Abhängigkeit von kommerziellen Plattformen.
Gestartet mit Informatik und Chemie (Atombau). Die Architektur erlaubt einfaches Hinzufügen weiterer Fächer durch Austausch des Quellmaterials.
Schüler brauchen keinen Account, kein App-Download. Zugriff über den Browser, direkt in der Schule oder zuhause.
Aktiv im Einsatz für Informatik und Chemie. Weitere Fächer sind in der Vorbereitung.
Zielgruppe: Klassenstufen 5–7 · Haupt- und Realschule · Nordhessen
Das Kernprinzip: Schülerdaten verlassen den eigenen Server nie im Klartext. n8n sitzt zwischen Schüler und KI-API und übernimmt die komplette Pseudonymisierung.
Das System ist kein Versuchsaufbau. Es läuft produktiv in den Klassen 5–7 im Informatikunterricht an einer Haupt- und Realschule in Nordhessen.
Das ist kein Marketing-Versprechen, sondern ein technisches Designprinzip. Hier die konkreten Maßnahmen.
Schülernamen und identifizierende Merkmale werden durch n8n vor jeder API-Anfrage durch anonyme Token ersetzt. Die KI-API sieht nur diese Token, nie Klarnamen.
Kein ChatGPT, kein kommerzieller Drittanbieter-Proxy. Das System läuft auf einem eigenen dedizierten Server, der vollständig unter eigener Kontrolle liegt.
Der VPS läuft bei Hetzner (Deutschland). Schülerdaten verlassen den europäischen Rechtsraum nicht, soweit sie den Proxy durchlaufen.
Schüler melden sich nicht an, es werden keine Profile erstellt, keine personenbezogenen Daten gespeichert. Die Session endet, wenn das Fenster geschlossen wird.
Vom Login bis zum aktiven Gespräch mit Rocky, dem KI-Tutor-Maskottchen. Thema: Chemie, Atombau, Klasse 8.
KI-Tutor live, Gamification und Erklärfilme als nächste Projekte sichtbar. 7 Fächer, DSGVO-konform, 100% selbst gehostet.
Pseudonymisierter Zugang per Kennung. Kein echter Name, kein Account nötig. Demo-Credentials sichtbar für Testzwecke.
Chemie ist live. Informatik, Physik, Biologie, Mathematik, Englisch und Berufsorientierung stehen als nächste Ausbaustufen bereit.
Atombau aktiv, Bindungen folgt. Das System zeigt klar, was verfügbar ist und was noch kommt.
Rocky, das Waschbär-Maskottchen, begrüßt den Schüler. Unterrichtsmaterial direkt daneben sichtbar: Videos, Hörspiel, Arbeitsblatt.
Schüler nennt zwei von drei Teilchen. Rocky bestätigt und stellt die nächste Frage. Fortschritt bei 20%, Kapitel 1 von 5 aktiv.